Bürgerbegehren erfolgreich – jetzt kommt es zum Bürgerentscheid am 17.6.!

Mit großer Freude können wir verkünden, dass wir die 31.430 gültigen Unterschriften erreicht haben und damit die erforderliche Menge an Unterschriften locker geschafft haben! Ein großer Erfolg für unser Bündnis und alle die uns untersützt haben! Innerhalb von vier Monaten haben wir die Unterschriften ehrenamtlich gesammelt – vielen Dank an alle die mitgeholfen und unterschrieben haben!

Jetzt geht es los in die Kampagne für die Mobilisierung zum Bürgerentscheid am 17.6.2012! Wir freuen uns über jede Unterstützung zur Verhinderung der 3. Startbahn! Entweder durch eine finanzielle Spende, Mithilfe bei Infoständen o.ä. und natürlich durch Ihre Wahl am 17.6.2012!
Stimme gegen die 3. Startbahn für den 17.6. suchen und versprechen auf www.meine-münchner-stimme.de

KOA 3. auf dem Marienplatz

Vor kurzem wurde auf dem Marienplatz folgender Spruch entdeckt:

KOA 3. – und das im Herzen der Stadt München! Zeigt mal wieder deutlich, dass die Weltstadt mit Herz keine 3. Startbahn braucht. Zwei Bahnen reichen! Deswegen am 17.6. die 3. Startbahn abwählen!

Grüne Jugend demonstriert für mehr Klimaschutz und gegen die 3. Startbahn

Am 16.5. lud die Flughafengesellschaft München Prominente ein zum Brunch ins “El Mondo”, Anlass war die 20 Jahr-Feier der Flughafen München GmbH. Die Grüne Jugend verkündete währenddessen auf Transparenten ihren Protest: “Auch ihr habt unsere Erde nur geborgt” und machten darauf aufmerksam, dass zwei Bahnen in Zeiten des Klimawandels mehr als ausreichen.

Besonders gefreut hat sich die Grüne Jugend über die Unterstützung von Tobias Eschenbacher, Freisinger Oberbürgemeister. Er hat sich auch gleich ein #zweigewinnt Button angesteckt!

Hier kann man die Pressemitteilung der Grünen Jugend München nachlesen: http://gjm.de/index.php?option=com_content&view=article&id=785:auch-prominente-machen-die-3-startbahn-nicht-sinnvoll&catid=1:pressemitteilungen&Itemid=13

Fotos von der Aktion heute:

PM: Leise und emissionsarm? Weit gefehlt! Lufthansa-Flotte deutlich älter als Flugzeuge der Konkurrenz

Pressemitteilung
München, 13. Mai 2012

Leise und emissionsarm? Weit gefehlt!

Lufthansa-Flotte deutlich älter als Flugzeuge der Konkurrenz

Der bayerische Finanzminister Söder will den Flughafen München zur Nummer eins beim Lärmschutz machen, der Flughafenbetreiber FMG signalisiert gerne höchsten Einsatz im Bemühen um emissionsarme Flugzeuge. Die freundlichen und weichgezeichneten Bilder mit modernstem Fluggerät, das leise und verbrauchsarm ist, haben mit der Realität leider sehr wenig zu tun. Die ist nämlich wesentlich düsterer als es die PR-Maschinerie gerne malt. Darauf weist das Münchner Bündnis gegen die dritte Startbahn hin. Denn die Airline, die den Flughafen München mit Abstand am stärksten nutzt, hat eine Flotte, deren Durchschnittsalter zu den höchsten aller großen Fluggesellschaften gehört. 13,3 Jahre sind die Jets mit dem Kranich nach Auskunft des Luftfahrt-Portals Airfleets.net alt. Wie Bündnissprecher Christian Hierneis mitteilt, nimmt die Lufthansa im Vergleich mit 16 anderen global und europäisch wichtigen Airlines nur den Platz 15 ein. Lediglich die Flieger der beiden US-Gesellschaften American Airlines und Delta sind noch etwas älter. Die Konkurrenz kann mit modernem Gerät punkten. An der Spitze stehen mit Ryanair (Durchschnittsalter der Flieger 3,9 Jahre) und EasyJet (4,1 Jahre) zwei Airlines, die München gar nicht oder selten anfliegen. Auch der nationale Konkurrent Air Berlin (5,7 Jahre) oder die internationale Konkurrenz wie Emirates (6,7 Jahre) oder Air France (9,5 Jahre) weisen bessere Daten auf.

Nach Ansicht von Hierneis ist es aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Lufthansa mehr als zweifelhaft, dass es auf kurze und mittlere Sicht zu einer grundlegenden Modernisierung mit dem Ziel kommt, leisere und verbrauchsärmere Jets anzuschaffen. Die Konsequenzen müssen die Anwohner des Flughafens tragen. Hierneis: „Ihnen werden auch in den nächsten Jahren die veralteten Lufthansa-Maschinen mit viel Getöse über die Köpfe hinweg fliegen. Die Lärmschutzprosa von CSU, FMG und Staatsregierung können sie sich bestenfalls ausdrucken, zusammenrollen und in die Ohren stecken.“ Sollten Überlegungen, einen Teil der Lufthansa-Cargo-Maschinen auf Grund des Gerichtsurteils zum Nachtflugverbot von Frankfurt nach München zu verlagern, umgesetzt werden, wird sich die Situation weiter verschlechtern. Die 18 Maschninen vom Typ MCDonnell Douglas MD 11 weisen ein Durchschnittsalter von 14,1 Jahren auf.

Durchschnittsalter der Flotten wichtiger Fluggesellschaften in Jahren
(Quelle: Airfleets.net, Stand: 3.5. 2012)

1.Ryanair 3,9
2.EasyJet 4,1
3.Air Berlin 5,7
4.Turkish Airlines 6,6
5.Emirates 6,7
6.China Southern 6,7
7.Singapore 6,9
8.China Eastern 7,2
9.KLM 9,3
10.Air France 9,5
11.Southwest 12,1
12.US Airways 12,5
13.British Airways 12,8
14.United 13,1
15.Lufthansa 13,3
16.American Airlines 14,9
17.Delta 15,9

PM: Flughafen-Chef verwechselt Wunsch mit Wirklichkeit Kein Bedarf für dritte Startbahn

Pressemitteilung,
München, 11.5.2012

Flughafen-Chef verwechselt Wunsch mit Wirklichkeit
Kein Bedarf für dritte Startbahn

Zur heutigen Aussage des Münchner Flughafen-Chefs Michael Kerkloh gegenüber dapd, eine dritte Startbahn auf dem Münchner Flughafen sei nötig, erklärt der Sprecher des Münchner Bündnisses gegen die dritte Startbahn Michael Piazolo:

„Die FMG und Herr Kerkloh rechtfertigen den Bedarf für die dritte Startbahn gerne mit steigenden Passagierzahlen und dem zu erwartenden Wachstum im Luftverkehr. Beide Argumente sind untauglich. Entscheidend für die Notwendigkeit einer dritten Startbahn ist nicht das Passagieraufkommen, sondern die Zahl der Starts und Landungen. Die sind jedoch rückläufig und seit Jahren weit vom Höchststand 2008 entfernt. Der Grund dafür ist ganz einfach: Die Fluggesellschaften setzen zunehmend auf größere Maschinen, so dass mit weniger Flügen mehr Menschen befördert werden können. Deshalb gibt es keinen Bedarf für eine dritte Startbahn. Das gilt auch für die Zukunft. Die Aussichten für die Fluggesellschaften sind alles andere als rosig. Das liegt vor allem am steigenden Ölpreis. Die Zeiten des billigen Öls sind aber ein für allemal vorbei. Das sollte Herr Kerkloh und mit ihm die Verfechter der dritten Startbahn akzeptieren anstatt Wunsch mit Wirklichkeit zu verwechseln. Wie schon Franz Josef Strauß sagte: Man kann Generäle anschreien, aber keine Zahlen.“