Freising sagt Danke und lädt alle MünchnerInnen am 15.7. ein

Am 17.6. hat Tobias Eschenbacher, der Oberbürgemeister in Freising, auf der “Keine 3. Startbahn”-Wahlparty ein Versprechen abgegeben: Eine Dankesfeier von Freising für München!

Am 15.7.2012 ist es jetzt soweit: Freising lädt München ein!

Los geht es ab 11 Uhr am Freisinger Marienplatz. Leckeres Essen, gute Musik, die Möglichkeit Freising ganz aus der Nähe kennenzulernen usw. – all das erwartet sie/euch! Das genaue Programm gibt es hier:

Programm-Freising sagt danke

Auf einen schönen Tag im 3.Startbahn-freien Freising!

Freising sagt Danke – wir sagen “immer wieder gerne!”

Eine Woche ist es nun her, dass München die 3. Startbahn abgewählt hat. Ein großes Zeichen für Wohlstand ohne unnötiges Wachstum, Solidarität mit dem Umland und dass Menschen ihr BürgerInnenrecht wahrnehmen und gegen unsinnige Großprojekte auf die Straße gehen.

Die Freisinger haben sich bei den MünchnerInnen mit einem DANKE auf dem Freisinger Marienplatz bedankt:

Wir sagen: Immer wieder gerne, danke für die Unterstützung! Gemeinsam haben wir was ganz großes geschafft!

Die 3. Startbahn ist abgewählt – 2 hat gewonnen!

Gute Nachricht: Die 3. Startbahn wurde am 17.6.2012 Abend in München abgewählt. 54,3% haben gegen die 3. Startbahn gestimmt!

Vielen Dank an alle UnterstützerInnen, WählerInnen, Ehrenamtlichen in der Stadt und Umland die mit uns gekämpft haben! 2 hat gewonnen!

Hier die Auswertung aus dem Kreisverwaltungsreferat: http://www.muenchen.de/ … / ergebnisermittlung.html

Die Pressemitteilung findet man hier: http://www.keinestartbahn.de/pm-2gewinnt-2-hat-gewonnen-die-3-startbahn-ist-abgewahlt/

PM: 2gewinnt? 2 hat gewonnen! Die 3. Startbahn ist abgewählt

Pressemitteilung,
München, 18.6.2012

Am 17.6.2012 haben die Münchnerinnen und Münchner die 3. Startbahn beim Bürgerentscheid abgewählt. Dazu erklären die Sprecher des Bündnisses Katharina Schulze (Grüne), Prof. Michael Piazolo (Freie Wähler) und Christian Hierneis (Bund Naturschutz):

Katharina Schulze erklärt: “Von diesem überwältigenden Ergebnis geht ein klares Signal aus, das weit über den Großraum München zu hören ist: Großprojekte um jeden Preis werden von der Bevölkerung nicht mehr uneingeschränkt mitgetragen. Das Ergebnis ist eine große Niederlage für die informelle große Pro-3. Startbahn Koalition. Die Entscheidung gestern in München wird allen Mut machen, die gegen größenwahnsinnige und umweltzerstörende Projekte kämpfen und sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. An dem Ausgang des Bürgerentscheids sieht man deutlich, dass man gegen eine große und finanzstarke Koalition mit Engagement, den besseren Argumenten und Leidenschaft gewinnen kann. Wir haben seit Herbst 2011 gegen die 3. Startbahn mit großem ehrenamtlichen Engagement und kleinem finanziellen Budget gekämpft – es ist ein großartiger Erfolg und wir sagen Danke!”

Christian Hierneis ergänzt: “Die Bürgerinnen und Bürger in München haben deutliche Botschaften gesetzt: Sie möchten eine ökologisch nachhaltige Infrastruktur – dazu gehört der weitere Ausbau des Flugverkehrs nicht. Die Menschen haben begriffen, dass die langfristige Sicherung unserer Lebensgrundlagen für uns und unsere Kinder wichtiger ist als kurzfristige Profitinteressen und Wachtsumsfantasien zugunsten einiger weniger und auf Kosten der Allgemeinheit. Außerdem endet die Solidarität der Münchnerinnen und Münchner nicht an der Stadtgrenze. Die Bevölkerung in München lässt es nicht kalt, wenn die Flughafenanwohner unter Lärm und Abgasen leiden. Anders als die große Koalition aus CSU und SPD glauben machen wollte, wird durch den Verzicht auf die dritte Startbahn die Attraktivität des Standorts München keinen Schaden nehmen.”

Prof. Michael Piazolo fügt hinzu “Die Gewinner dieses Entscheids sind die Menschen im Großraum München, deren Lebensqualität erhalten bleibt. Die Verlierer sitzen insbesondere in der Bayerischen Staatsregierung, die gerade in den letzten Tagen vor dem Entscheid mit massivem persönlichem Einsatz für die 3 Startbahn geworben hat. Wir erteilen allen Plänen, durch Verkauf der Münchner Anteile an der FMG den Bürgerwillen auszuhebeln, eine klare Absage. Nicht nur wir würden uns solchen Plänen entschieden entgegen stellen.”